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der Schütze

Der Pilger

Registrierungsdatum: 24. September 2003

Beiträge: 4 911

1

Dienstag, 5. April 2005, 14:57

Grundfrage des Lebens

Seid gegrüßt.

Bei allem, das wir tun und bei allem, in dem wir uns entscheiden müssen, stellt sich doch letztlich immer nur eine Frage: der einfach oder der schwierige Weg?

Von griechischen Mythen über die Bibel bis heute wird diese Frage immer wieder gestellt und Tag für Tag müssen wir uns selbst neu entscheiden. Wir sagen, der schwere Weg sei für ein höheres Ziel, der leichte für unser Wohlergehen. Legt sich uns ein schwerer Pfad zu Füßen, ohne, dass uns Schuld trifft, erklären wir ihn zur Prüfung, die uns im Leben weiterbringt. Doch jeder Prüfung folgt früher oder später eine weitere... Und irgendwann dämmert uns; nährt uns die Ehre? Wärmt uns der Ruhm? Beschert uns Gottesfurcht Unsterblichkeit? Oder sind wir wirklich etwas Besonderes, wenn wir auf steinigen Pfaden wandeln und darin auch noch alleine sind?

Wie schätzt ihr euch selbst ein? Macht ihr es euch gerne gemütlich oder haltet ihr das für Verweichlichung und dem Verfall an primitive Triebe? Und wenn ihr euch lieber am kurzen Zügel haltet- wofür oder weswegen macht ihr das?

Gehabt euch wohl, der Schütze
der Schütze
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Registrierungsdatum: 11. Oktober 2003

Beiträge: 3 270

2

Dienstag, 5. April 2005, 16:03

Mhh,

nein, ich bin kein gemütlicher Mensch.
Ich habe immer irgendwie Hektik um mich herrum, immer irgendwas in den Gedanken was noch zu tun ist, dennoch schiebe ich es gerne vor mir her oder ich habe noch was im Kopf, was dringend gemacht werden muss.. Aber naja ;)
Ich mag nicht wirklich Gemütlichkeit, ich assoziiere dass immer irgendwie mit Trägheit, Langsamheit und Faulheit und das bin ich nicht und kann ich glaube auch nicht sein.

Zitat

sind wir wirklich etwas Besonderes, wenn wir auf steinigen Pfaden wandeln und darin auch noch alleine sind?


Jab, definitiv..
Menschen, die Zeiten erlebt haben, wo sie auf der Kante gelebt haben.. Sei es zwischen Leben und Tot, Hunger, Geldmangel.. Egal.. Diese Menschen schätzen vieles höher als andere, denen es fast schon irgendwie zufliegt. Sie gehen oftmals sparsamer um, jedoch wissen sie vll auch, wie wertvoll ein Leben ist und von daher leben sie wirklich jeden Tag aus..

RoB
Liebe ist wie der Wind - Man kann sie nicht sehen, aber fühlen!
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

3

Mittwoch, 6. April 2005, 00:13

aber ob sie das besonders macht, ist irgendwie für mich eine kernfrage. zeichnet das diese menschen aus? in gewisser weise ja. macht es sie besser als andere? NEIN.
in meinen augen ist es sehr, sehr schwer, sich besser zu machen als andere menschen, wenn nicht sogar unmöglich. es ist nur möglich, sich schlechter zu machen: wenn man andere ausnutzt, aussaugt, zerstört, nur um seinem eigenen wohl zu dienen.

den einfachen und den schwierigen pfad auseinanderzuhalten ist sehr kompliziert. für manche ist es einfacher, sich gewissen dingen zu stellen, als immer vor ihnen zu fliehen, für andere ist es einfacher, eben zu fliehen, und das sich-stellen wäre für sie unerträglich. jeder wählt irgendwie die für ihn leichteren wege, was auch richtig ist so, sie müssen aber nach aussen nicht immer leichter erscheinen.

anders ists natürlich, wenn man auf den schwierigeren weg gezwungen wird, wenn das schicksal einem gar keine wahl lässt. aber das ist nichts, was in unserer hand liegt, und somit auch nichts, das auszeichnen kann - es kann sich nur später entschädigen, wenn man den schweren weg hinter sich hat und dadurch gelernt hat, was man an einfacheren zeiten überhaupt alles schätzen kann.

hoffe, das war verständlich...
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QuadratImKreis

... doesn't care.

Registrierungsdatum: 30. November 2003

Beiträge: 2 240

Geschlecht: Männlich

4

Mittwoch, 6. April 2005, 04:40

Zitat

Original von Elen
aber ob sie das besonders macht, ist irgendwie für mich eine kernfrage. zeichnet das diese menschen aus? in gewisser weise ja. macht es sie besser als andere? NEIN.



Das war ja auch nicht wirklich die Frage. Besonders ist jeder auf seine Weise, besser allerdings nie.

Menschen wählen immer den Weg der für sie am einfachsten ist, aber ja für andere sieht das oft schwerer aus. Ich denke es liegt in der Natur des Menschen sich das Leben einfach zu machen, aus reinem Überlebensdrang heraus. Man wäre wohl schon nicht mehr da, wenn man den schwereren Weg wählen würde. Mal davon abgesehen, dass man nur in der Praxis beurteilen kann, welcher Weg der schwere ist. Auch bei durchdachten Sachen wird man sich nie sicher sein können, ob der "andere" Weg, oder die "anderen" Wege nicht noch schwerer geworden wären.


QIK
Kein Tag vergeht, ohne daß ich mich nicht aufgeregt hätte über Menschen,
die wirklich besser einen Goldfisch gekauft hätten.
Aber nein, es mußte ein Hund sein.

Dimidium facti qui coepit habet.
--Horaz
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Asmodeus

Mad Hatter

Registrierungsdatum: 6. Februar 2005

Beiträge: 921

Geschlecht: Männlich

5

Mittwoch, 6. April 2005, 15:36

:happy:: Das thema gefällt mich...

Ich nehme eigendlich immer den leichten weg. Lieber später n bisschen stress bekommen und dafür im Moment ruhig leben, als sich dauernd abzurackern und kein bisschen erholung zu gönnen...
Kissalonecomplex unterliegt den bei Naturprodukten üblichen Schwankungen.

:edd
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Registrierungsdatum: 5. März 2005

Beiträge: 106

Geschlecht: Männlich

6

Mittwoch, 6. April 2005, 21:49

Zitat

Original von der Schütze
Wir sagen, der schwere Weg sei für ein höheres Ziel, der leichte für unser Wohlergehen.


das sehe ich nicht so. ich glaube, dass es gerade der schwere weg ist, der uns unserem wohlergehen näherbringt. denn über den leichten weg wird man das erreichte ziel niemals so sehr schätzen können, wie über den schweren.
When the last eagle flies over the last crumbling mountain
And the last lion roars at the last dusty fountain

And it seems like all is dying and would leave the world to mourn
In the distance hear the laughter of the last unicorn

I'm alive



[GLOW=sienna]www.der-petunientopf.de
[/GLOW]
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Ira

Halbkind

Registrierungsdatum: 28. Februar 2005

Beiträge: 2 345

Geschlecht: Weiblich

7

Donnerstag, 7. April 2005, 11:46

@unicorn: Schön, dass du das ausgerechnet heute sagst! Ich hoffe du, weißt, was mir das bedeutet!
Aber ich finde generell, dass es stimmt was du sagst:
Per aspera ad astras!
Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, -
denn er muss meine einsame Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten -
seit mein Engel mich nicht mehr bewacht.

(Rilke, Engelslieder)
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diabolos

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 22. November 2004

Beiträge: 359

Geschlecht: Männlich

8

Donnerstag, 7. April 2005, 12:51

Ich bin ein ziemlich gemütlicher Mensch, bei mir läuft alles ohne stress ab. Bis jetzt habe ich noch alles ohne Stress erreicht. Und nochmal zu der Entscheidung leichter Weg oder schwerer Weg, auch ein leichter Weg kann schwer und steinig sein. Für mich gibt es da keinen Unterschied, denn jeder noch so leicht Weg hat seine Tücken.
[GLOW=crimson]Faber est suae quisque fortunae[/GLOW]

Wollt ihr dass Vampire auch ein Heim haben dann klickt hier
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Registrierungsdatum: 27. September 2003

Beiträge: 1 042

Geschlecht: Weiblich

9

Donnerstag, 7. April 2005, 20:30

hm,also eigentlich mag ich stress nicht.aber ich mach mir oft stress,weil ich es anscheinend brauche.
ich wähle öfter den schwierigen weg.ich denke,das hängt damit zusammen,dass ich aus irgendwelchen mir selbst nicht ganz erklärlichen gründen schon seit früher kindheit den hintergedanken im kopf hab,dass etwas,was keine mühe gekostet hat,auch nichts wert ist.
ob das so stimmt,sei dahingestellt,es ist eben etwas in meinem kopf.
deshalb der schwierigere weg.
"Es gibt ja nur Gescheitertes. Indem wir wenigstens den Willen zum Scheitern haben, kommen wir vorwärts und wir müssen in jeder Sache und in allem und jedem immer wieder wenigstens den Willen zum Scheitern haben, wenn wir nicht schon sehr früh zugrundegehen wollen, was tatsächlich nicht die Absicht sein kann, mit welcher wir da sind."

(Thomas Bernhard)
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Elen

Elbenkriegerin

Registrierungsdatum: 23. Dezember 2003

Beiträge: 2 982

10

Freitag, 8. April 2005, 18:10

für dich aber auch leichter so, denn würdest du den leichteren weg wählen, könntest du es ja nicht geniessen, weil es schwerer ist für dich, das dann zu akzeptieren.
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Volcano

Schüler

Registrierungsdatum: 19. Oktober 2003

Beiträge: 85

Geschlecht: Männlich

11

Freitag, 8. April 2005, 23:03

nehm ich gerne den weg des geringsten widerstandes oder steh ich auf die harte tour? :D

also von natur aus bin ich elektrisiert, aber der leichte weg wird leider mit der zeit zum sehr schweren ... :(
dennoch mag ich auch "harte" arbeit, wo man danach sagen so jetzt reichs, ich bin ko, aber ich fühl mich gut, weil ich was getan hab ...

eigentlich wählt man den schweren weg, weil man dadurch selbstbestätigung erhält, für die zukunft sich absichert und ehrgeiz besitzt ... joar, dass sind die mir bekannten hauptgründe ...
*geez*

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rekonstrukteurin

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 28. September 2003

Beiträge: 3 506

Geschlecht: Männlich

12

Sonntag, 15. Mai 2005, 13:42

also zu diesem wundervollen thema past wie geschaffen dafür
im zeichen des ypsilons von dimitri clou

im endeffekt wird der mensch sehen das jede entscheidung die er trifft zu einem neuen weg zwar führt. das ziel aber steht fest in deinem schicksal
was ich so nicht unterschreibe. es ist aber äusserst interessant.


derweg ist das ziel oder umgekehrt

eine entscheidung ist zu treffen und auszuführen

dsa ist die maxime für mich. anderes ist vertane liebesmüh
ungreifbarer non-rationalist
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