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Kao

König der Narren

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1

Thursday, August 12th 2004, 4:12pm

Verbundenheit

Zieht ihr die Einsamkeit vor?
Oder seid ihr Massenmensch. Jemand der ohne andere Menschen nicht auskommt?
Ich suche gerne die Einsamkeit auf.
Ich fühle mich des Nachts sehr wohl, wenn ich so durch die menschenleere Gegend spaziere im Wissen: Hier sind keine Menschen weit und breit.
Außerhalb der Stadt wo kein Licht ist ausser dem das die Sterne abgeben.
Abgeschieden vom Leben.

Kennt ihr dieses Gefühl?
Wenn man dann wieder zurückgeht in die Stadt der Lebenden um seinen Platz mitten unter ihnen wieder einzunehmen?
An jenen Ort wo man sich fremd vorkommt.


Schreibt was euch dazu einfällt oder zu was ihr euch verbunden fühlt.
"In der Unendlichkeit des Seins ist nichts so klein wie das eigene Selbstbewußtsein."

Du bildest dir was auf deine Bildung ein?
Du denkst gespeichertes Wissen aus Büchern flösst anderen Respekt ein?
In Wahrheit bist du doch nur "so" klein und stehst da...ganz allein.
Du kannst deinen Frust ja doch nur an anderen auslassen.
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Kassandra

Barbie-Grufti

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2

Thursday, August 12th 2004, 4:51pm

Man fühlt sich mit etwas verbunden... nicht zu etwas... nur so als kleine Nebeninfo...

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
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Kao

König der Narren

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3

Thursday, August 12th 2004, 4:52pm

jup mit etwas. eben drum.


[Sinnloser Post??????? Erklär mir mal den Sinn deiner Aussage, weil er zeigt sich mir leider nicht... Kassy]
"In der Unendlichkeit des Seins ist nichts so klein wie das eigene Selbstbewußtsein."

Du bildest dir was auf deine Bildung ein?
Du denkst gespeichertes Wissen aus Büchern flösst anderen Respekt ein?
In Wahrheit bist du doch nur "so" klein und stehst da...ganz allein.
Du kannst deinen Frust ja doch nur an anderen auslassen.
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der Schütze

Der Pilger

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4

Thursday, August 12th 2004, 5:05pm

Seid gegrüßt.

Ähm...zur Grundfrage?

Ich habe manchmal gerne Menschen um mich. Einfach, um ihnen zu zuhören. Eben, dass ich mir nicht selbst die ganze Zeit zuhören muss.

Verbunden fühle ich mich nicht mit ihnen. Verbunden fühle ich mich mit den Wäldern, dem Schattenspiel der Sonne in den Farnen, dem Nebeltheater in blassen Morgenstunden zwischen silbergrauen Bäumen, den tausenden Sternenlichtern, die in den Fluss gefallen zu sein scheinen, wenn er tausende von Metern unter mir im Tal funkelt.

Aus soetwas wieder in die "Massen" einer Stadt zurück zu kehren, beengt.
der Schütze
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Celticblood

Fortgeschrittene

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5

Thursday, August 12th 2004, 5:16pm

Ich ziehe die Einsamkeit auf jeden Fall vor, da ich mich einfach nicht wohl fühle, wenn viele Leute um mich herum sind. Besonders wenn ich alleine unter vielen bin. Jedoch wenn ich meine Freunde bei mir hab, macht mir das niichts aus, wenn viele Leute um mich herum sind. Verbunden fühle ich mich zu der Abgeschiedenheit der Wälder, der Dunkelheit der Nacht, zu den Sternen etc.
[COLOR=sky blue]Not perfect... But so close that it's scary! :P [/COLOR]
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Gwendolyn

Schülerin

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Posts: 88

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6

Thursday, August 12th 2004, 6:09pm

Deine Beschreibung paßt eigentlich sehr gut zu meiner Vorstellung von Erfüllung, allerdings beziehe ich da immer meinen Freund mit ein.
Er, ich , wir mögen auch die eher ruhigeren Herbsttage, an denen es strömt vor Regen *g*. Das macht doch alles viel gemütlicher. Da lohnt erst ein Spaziergang, nicht jetzt, wo alle braungebrannt ihre Tatoos und Muskeln präsentieren *g*. Der Sommer bedeutet eher Qual, aber das liegt wohl auch ein wenig an der Wahl der Kleidung. Denn schwarz absorbiert ja das Licht. Aber warum haben wir diese Art der "Qual" gewählt? Weil wir anders sind, eher nachdenklicher und verträumter, als der Rest dieser "fergesteuerten" Welt. Wir wollen die Welt auf unsere, eine intensivere Art genießen. Jeder Regentropfen der unser Gesicht berührt, bedeutet: LEBEN. Kein Mensch der "Normalgesellschaft" blickt genießend und erfreut zum Himmel, wenn es anfängt zu plätschern. Und warum ist das so? Weil alle oberflächlich und gleichgültig gegenüber so einfachen Naturereignissen sind. Selbst die Nacht. Viele sehen nicht wirklich in Ihr ein wunderbares Geheimnis. Sie sehen eher die Zeit zur Nachtruhe oder den "gemütlichen Fernsehabend". Dabei ist es so schön aus dem Fenster zu blicken und die Schwärze da oben als einen vollkommenen Samtvorhang mit abertausenden Diamanten bestückt zu erblicken. Man kann sich entweder ins Gras legen und die vielen kleinen Lichter beobachten, oder einfach nur das "Nachtleben" belauschen.
So sind einige der Dinge, die UNS hier wahrscheinlich verbinden.
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Kao

König der Narren

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7

Thursday, August 12th 2004, 6:13pm

Das klingt sehr schön Gwendolyn.
Gefällt mir.
Hast du gut beschrieben :>


mfg
"In der Unendlichkeit des Seins ist nichts so klein wie das eigene Selbstbewußtsein."

Du bildest dir was auf deine Bildung ein?
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Medivh

Moderator

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8

Thursday, August 12th 2004, 6:45pm

beides. Einerseits liebe ich es für mich allein zu sein und mir ist auch fast nie langweilig, andererseits will ich auch nicht das Gefühl haben zurückzustehen und was zu verpassen. Meistens werde ich jedoch von meinem ziemlich großen Freundeskreis regelrecht überrannt, da ich auch meistens der Treffpunkt aller bin und auch so die ganzen Rollenspielrunden bei mir stattfinden.

Zur Zeit will ich aber nur noch allein sein, ganz allein und nicht mehr hier...
Vor einer Weile wollte ich noch jemanden an meiner Seite, war verliebt... aber mittlerweile glaube ich kaum daß es noch jemand an meiner Seite aushalten würde...
Wenn du dich mit dem Alkohol einlässt verändert sich nicht der Alkohol, der Alkohol verändert dich!
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Kassandra

Barbie-Grufti

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9

Thursday, August 12th 2004, 7:10pm

Gwendolyns Beschreibung ist für mich pures Klischee... und ich kenne viele "Normalos", die die Natur genauso schätzen, wie ich... oder noch mehr, nachdem ich Tiere in meiner unmittelbaren Nähe ja vollkommen ablehne...

Ich mag sowohl Einsamkeit, als auch Menschen... es kommt auf die Gemütslage an...
Es gibt Tage, da brauche ich meine Ruhe und meine Abgeschiedenheit und es gibt Tage, da brauch ich möglichst viele Menschen um mich herum... was allerdings unangenehm ist, ist wenn man jeweils das andere gerade braucht, sprich, du bist einsam und bräuchtest Menschen oder andersrum... das magsch nicht...

Wer genug Selbstmitleid produziert, braucht kein Mitleid von anderen!
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*d!fferent*

Fortgeschrittene

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10

Thursday, August 12th 2004, 8:25pm

...Jedem das seine...

Ich hab total gerne manschen um mich herum...:)
Und höre ihnen vorallem gerne zu..nur an manchen wenigen tagen brauch auch ich meine ruhe...aber die gibt es eher nicht so oft..
Da ich in meinem beruf den ganzen tag, von morgens bis abends mit menschen zu tun habe, bereitet es mir eher freude, ihnen zu zuhören und ihnen tipps zu geben....aber manchmal brauch ich auch einen rat oder einfach jemand der mir zu hört, da bin ich immer glücklich wenn ich jemanden hab mit dem ich über solche dinge reden kann....;)
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Sex Gang Child

Professional

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11

Thursday, August 12th 2004, 8:36pm

Ich bin wohl vollkommen dem Spass verbunden...ich kanns total nich ab, wenn jmd. schlecht drauf is (obwohl ich das auch ab und an bin) und versuche daher, die Leute immer mit komischen Sachen aufzumuntern *g*

ansonsten verbunden bin ich zu meiner Musik....ohne Musik würd ich wohl verrecken, ich brauch geilen Batcave, wie Punk und Industrial einfach zum Leben, sonst würd ich wohl eingehen....
Fledermaushöhle - Die etwas andere Community

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Elen

Elbenkriegerin

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Posts: 2,982

12

Thursday, August 12th 2004, 9:01pm

ich hasse menschenmassen.
bin definitiv ein einzelgänger. bis auf die seltenen ausnahmen, wo ich z.b. an eine gothicparty oder eine con geh. das sind aber auch menschen, mit denen ich klarkomme... die breite masse ist das nicht.
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Nephilim

Professional

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13

Thursday, August 12th 2004, 9:06pm

wenn wir hier schon am rumpingeln sind...es heißt auch nicht sich mit etwas verbunden fühlen,sondern sich einer sache verbunden fühlen.

ich bin auch kein massenmensch.bei massenansammlungen kriege ich echt einen anfall,ich bin definitiv lieber allein.viele menschen gehen mir auf den sack,aber es gibt auch einige,mit denen ich immer auskomme,weil ich sie einfach gern habe.ich würde sagen,diesen menschen fühle ich mich verbunden.
manchmal gibt es auch zeiten,in denen ich nicht allein sein kann....aber das kommt sehr,sehr selten vor.ich bin wohl eher einzelgänger,wenn auch kein typischer.ich verstehe mich eigentlich mit vielen ,menschen ganz gut,aber es geht eben nicht tiefer.tja.
"Es gibt ja nur Gescheitertes. Indem wir wenigstens den Willen zum Scheitern haben, kommen wir vorwärts und wir müssen in jeder Sache und in allem und jedem immer wieder wenigstens den Willen zum Scheitern haben, wenn wir nicht schon sehr früh zugrundegehen wollen, was tatsächlich nicht die Absicht sein kann, mit welcher wir da sind."

(Thomas Bernhard)
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Alean

Adam's Riese

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14

Friday, August 13th 2004, 1:21am

hm, ich bin auch oft lieber alleine. mit nur einem oder zwei menschen zusammenzusein, die ich nicht so gut kenne bedeutet oft stress für mich. dann lieber eine große gruppe in der man sich verstecken kann.

verbunden fühle ich mich mit der musik. und mit einem gegenüber, das sich mir öffnet und dem ich mich öffne. das kann jeder sein. und das kann so schnell vorübergehen wie es angefangen hat. aber ich mag das.
decayzine.de

"es ist total irre wenn man spürt dass das leben plötzlich irgendwie vorwärts geht. als ob das leben grade beschlossen hat zur abwechslung mal toll zu werden. wie in diesem augenblick."
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Unbekannt

Fortgeschrittene

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Posts: 375

15

Friday, August 13th 2004, 1:23am

...

This post has been edited 1 times, last edit by "Unbekannt" (Dec 5th 2009, 12:37pm)

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HijaDeLaLuna

Mrs. Brainshaker

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16

Friday, August 13th 2004, 11:01am

Hm,

ich bin selten alleine und daher vermiss ich es auch nicht.
Ich bin ein absoluter Massenmensch und habe gern und fast ausschließlich immer viele Menschen um mich rum. Mich stört das nicht solange alles gut harmoniert und es nirgends Stress gibt. Zumindest halt net unter den Leuten mit denen ich zusammen oder weg bin.
Manchmal ist es ok wenn ich alleine bin, die Zeit nutz ich dann um über alles nachzudenken, meistens Abends wenn ich auf m Balkon sitz oder im Bett lieg oder draußen noch ein Stück spazieren geh. Das ist auch die Zeit einfach mal mit mir ins Klare zu kommen und sich über alle Ereignisse bewusst zu werden.

Luna.
Es ist ein alter Gedanke:
je schärfer und unerbittlicher wir eine These formulieren,
desto unwiderstehlicher ruft sie nach der Antithese.

Hermann Hesse
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