Hmmm - schwierig...
Mir fällt da als Beispiel ganz spontan die "Chemo-Therapie" als Behandlung gegen Krebs ein. Da hat man ja schon allerhand gruseliges daruber gehört. Z.B. dass viele, die damit zwar erfolgreich den Krebs besiegt haben mit schwerwiegenden Schäden, die die Medikamente verursacht haben, leben müssen. Und die Therapie ist ja bekanntermaßen alles andere als ein Zuckerschlecken.
Und was ist mit denen, die nicht das Glück hatten, dass die Chemo funktioniert? Denen geht es hinterher noch schlechter als vorher - und das auch noch ohne einen Erfolg erzielt zu haben.
Wenn ich mir jetzt vorstelle, selber in dieser Situation zu sein und ich müsste mich entscheiden, ob ich diese Therapie mache oder nicht - ich wüsste nicht, was ich machen würde.
(kann sein, dass nicht alles davon richtig ist - bin kein Experte auf diesem Gebiet, ist nur das, was ich so "gehört" habe)
Aber als Selbstmord würde ich es nicht sehen, wenn sich jemand den zur Verfügung stehenden Mitteln verweigert.
Ich denke auch, dass man sich wirklich erst dann ein Urteil darüber bilden kann, wenn man selbst betroffen ist (egal ob aktiv oder passiv).
Ich wünsche es niemandem und hoffe auch, dass ich selbst nie in eine solche Situation komme.